Die Zahlungsbilanz stellt alle ökonomischen Transaktionen einer Volkswirtschaft mit dem Ausland dar. Sie liefert wichtige Informationen über die wirtschaftliche Stabilität und das Wachstumspotenzial einer Volkswirtschaft.
Die Zahlungsbilanz wird nach dem Prinzip der doppelten Buchführung angelegt und setzt sich aus mehreren Teilbilanzen zusammen: Leistungsbilanz und Vermögensänderungsbilanz auf der Aktivseite, auf der Passivseite steht die Kapitalbilanz.
Laut der Deutschen Bundesbank handelt es sich bei Zahlungsinstrumenten um eine Bezeichnung für Mittel, die zur Bezahlung eingesetzt werden. Der Begriff umfasst dabei Bargeld, alle bargeldlosen (= unbaren) Bezahlverfahren (z. B. Kartenzahlung) sowie die Internet- und mobilen Bezahlverfahren. Der Begriff Zahlungsinstrument wird häufig mit „Zahlungsmittel“ synonym verwendet.
Unter einem Zahlungsmittel versteht man alle Formen von Geld oder Geldersatzmitteln, die von allen Wirtschaftsakteuren als Tauschmittel gegen Güter oder offene Forderungen akzeptiert werden.
In der Zentralverwaltungswirtschaft steuert eine staatliche Planungsbehörde sämtliche Faktoren der Wirtschaft – von der Produktion über den Arbeitskräfteeinsatz bis hin zu den Preisen. Die Behörde lenkt sämtliche Vorgänge zentral mithilfe von kurz- und mittelfristigen Wirtschaftsplänen. Durch mangelnde Flexibilität und Bürokratie können die Pläne nur langsam an den Markt angepasst werden.
Im Gegensatz dazu ist die dezentrale Lenkung kennzeichnend für die Marktwirtschaft. Demnach kann jeder Marktteilnehmende eigene individuelle Pläne aufstellen. So können Unternehmen frei entscheiden, welche Geschäfte sie betreiben und Verbraucherinnen und Verbraucher können selbst bestimmen, wofür sie ihr Geld ausgeben.
In der Zentralverwaltungswirtschaft, auch Planwirtschaft genannt, steuert eine zentrale Planungsbehörde den gesamten Wirtschaftsprozess. Dabei spielen nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische Aspekte eine Rolle. Aus diesem Grund sind die Produktionsmittel im Gemeineigentum, die Preise für Waren und Dienstleistungen werden staatlich festgelegt und der Außenhandel staatlich gesteuert.
Die Theorie erklärt die Ursachen von Wechselkurschwankungen mit dem Renditeinteresse von Kapitalanlegern. Man geht davon aus, dass international ausgerichtete Anleger dort Geld anlegen, wo sie sich den höchsten Ertrag versprechen. Erwarten die amerikanischen Anleger beispielsweise für deutsche Anleihen höhere Renditen als für vergleichbare amerikanische Anlagen, werden sie ihr Geld in Euro anlegen. Dadurch steigt der Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar. Gleichzeitig sinkt wegen des höheren Kapitalangebots das deutsche Zinsniveau. Die Aufwertung des Euro wird sich so lange fortsetzen, bis sich die erwarteten Renditen von deutschen und amerikanischen Papieren angeglichen haben (Parität).
Zölle sind Abgaben auf Waren, die beim Import oder Export von Waren zwischen Ländern erhoben werden. Innerhalb der Europäischen Union werden beim Warenverkehr der Mitgliedstaaten untereinander keine Zölle erhoben. Zölle dienen heute in erster Linie dem Schutz der heimischen Wirtschaft und als zentrales Instrument der Handelspolitik. Erhebt ein Land Zölle auf Importe als Gegenreaktion auf die Zölle eines Handelspartners spricht man von reziproken Zöllen.
Ein Zwischentauschmittel dient nicht der unmittelbaren Befriedigung von Bedürfnissen, sondern wird für weitere Tauschvorgänge verwendet. In einer Geldwirtschaft handelt es sich typischerweise bei Geld um das allgemein anerkannte Zahlungs- und damit um das Zwischentauschmittel.
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